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Homo- oder heterofermentative Milchsäurebakterien?

Entscheidend für eine gute Silierung ist, dass Pflanzenzucker möglichst schnell in stark säuernde Milchsäure umgewandelt wird, um Schadkeimen durch einen tiefen pH-Wert die Wachstumsgrundlage zu nehmen.

Diese Milchsäurebildung wird nicht von allen Bakterienarten gleich effektiv erledigt. Die meisten in der Natur vorkommenden Mikroorganismen sind in der Nutzung von Zucker für die Silierung nicht besonders effektiv oder sogar ungeeignet.  Nur einige, speziell geeignete Stämme können aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften für die Silierung wirtschaftliche Effekte nachweisen, wenn sie in ausreichender Menge lebend der Silage zugeführt werden. Selbst unter solch geeigneten Arten gibt es noch erhebliche Unterschiede.

 

Homofermentative Milchsäurebakterien

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Heterofermentative Milchsäurebakterien

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Im Vergleich mit heterofermentativen MSB und unbehandelten Silagen, verbessert jbs pentolac® 200 signifikant die Fermentation von angewelkten Grassilagen. Höhere Restzuckergehalte führen zu besserer Schmackhaftigkeit und Verdaulichkeit. Der Einsatz von heterofermentativen MSB führte zu ähnlichen Ergebnissen wie unbehandelt. Der durch jbs pentolac® 200 reduzierte Ammoniakgehalt lässt auf eine schnellere Silierung schließen. Ähnliche Ergebnisse liegen für nicht angewelkte Silagen unter 20 % vor!!!

 

SAC, Edinburgh, Schottland

Gras, 24,6 % TM / Rotklee, 23,5 % TM

unbeh. Heteros jbs pentolac® 200
Gras Klee Gras Klee Gras Klee
pH-Wert nach 61 Tagen 4,5 4,2 4,3 4,2 3,8 3,9
Milchsäure (% TM) 8,9 12,0 9,6 12,5 15,7 12,9
Essigsäure (% TM) 1,4 1,8 1,9 2,2 0,9 1,0
Ethanol (% TM) 1,1 0,5 1,1 0,5 0,5 0,4
Restzucker (% TM) 2,4 3,9 2,4 0,5 5,7 4,5
Ammoniak (% Ges.-N) 13,0 3,5 8,8 4,6 4,9 1,9
TM-Verluste (% TM) 9,8* n.u. 8,2* n.u. 2,6* n.u.


*26 Tage Silierung

 

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